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Übersicht: Der kleine Bockmattliturm ist von allen Türmen der am leichtesten Zugängliche. Wir unterscheiden drei Sektoren: Nordwand, Westwand und Südwand. An der Westwand befinden sich sehr lohnende klassische Routen. Die Routen sind sehr schön und nach Regenzeit schnell trocken. Es sind hier interessante Routenkombinationen mit homogenen Schwierigkeiten möglich. Die Südseite bietet Routen in den oberen Schwierigkeitsgraden. Die Nordseite bietet Klassiker im mittleren Bereich, die aber schon alpinen Charakter aufweisen.
Zugang: Für die "Direkte Westkante" und das "Westwändli" vom Kletterhüttli aus die Grosse Chälen bis zu den Einstiegen am Fuß der Westwand durchqueren. Für die modernen Sportkletterrouten aus der kleinen Chälen auf den ersten Wandabsatz queren. Abstieg: Die Touren in der Westwand enden alle auf der Westschulter. Von hier auf Weglein in die kleine Chälen traversieren und durch diese hinuntersteigen bis zum Wandfuss. Steigt man bis zum Gipfel weiter, so seilt man direkt vom Gipfel 3x 25m oder 2x 50m in die kl. Chäle ab. Die Abseilstelle befindet sich 8m östlich des Gipfels. Bei 25m Abseilen steigt man zwischen der 1. und 2. Abseilstelle 10m zur nächsten Abseilstelle ab.
Südseite Zugang: Durch die kl. Chäle hoch und etwa auf halber Höhe links ansteigend. Abstieg: Abseilen vom Gipfel wie oben beschrieben. Routen gemäss Skizze Bockmattliführer
Zugang: Von der Hütte horizontal querend bis zum Wandfuss. Abstieg: Abseilen vom Gipfel wie oben beschrieben.
F. Anderrüthi und W. Fleischmann 6.12.1953 Neu eingerichtet: E. Schnellmann, B. Kälin 1994 Der Klassiker an der Westseite im mittleren Schwierigkeitsbereich. Einstieg bei Muniring. Schlüsselseillänge dem markanten Doppelriss entlang.
C. Hauser, J. Hensler, R. Schutzbach 30.11.1958 Neu eingerichtet: B. Kälin, T. Keller 1995 Einstieg vom W-Wändli 1 SL horizontal zur Kante zum Muniring. Die Schlüsselseillänge führt über das luftig markante Dach direkt an der Westkante. Wird oft begangen. Kann gut mit der Himmelskante kombiniert werden.
G. Benisowitsch, M. Scheel 5.6.1980 Neu eingerichtet: B. Kälin, E. Schnyder 2004 Spektakuläre und anspruchsvolle Kletterei direkt an der W-Kante. Hier wurde zum ersten Mal im Bockmattli Abseilenderweise ein Bohrhaken gesetzt. Zustieg über "Direkte Westkante" oder "Westwändli".
Th. Götz, M. Wyser 1989 Zustieg wie bei "Koch ins Loch". Außenordentlich schöne Wandkletterei mit homogener Schwierigkeit. Nach Regenperiode schnell trocken.
M. Wyser 1989 Zustieg über "Westwändli". Bombenfester Fels.
SW-Verschneidung/W-Grätchen 4b H. Boller und E. Müller 6.5.1951 Neu eingerichtet: B. Kälin, E. Koller 1997 Einfache Route die sich im oberen Teil mit dem W-Wändli verbindet und bis zum Gipfel begangen werden kann.
Th. Götz, M. Wyser, C. Morel 1989 Sehr schöne und gute abgesicherte Route. Lässt sich gut mit Westwand-Routen kombinieren. Topo zur Zeit im Plasir Ost von J. v. Känel ersichtlich.
C. Hauser und J. Krebser 26.8.1945 Neu eingerichtet: Enrich Anna, Kälin Benno, Schnellmann Elmar 2000 Regelmässig begangene klassische Route mit einigen sehr schönen Seillängen. Im mittleren Wandteil folgt sie der markanten Rampe.
Th. Götz, M. Wyser 15.9.1991 Sehr schöne, anspruchvolle und gut abgesicherte Route in bestem Fels. Topo zur Zeit im Schweiz Extrem von J. v. Känel.
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